Ich liebe Arbeit.
Aber ich weigere mich, dafür mit meiner physischen oder psychischen Gesundheit zu bezahlen.
Vor ein paar Tagen war der 2. Todestag von meinem Vater. 🕯
Er hatte davor 10 geschenkte Jahre.
2014 hätte er fast nicht überlebt.
Sein «Zusammenbruch» hat das Leben meiner Familie komplett verändert.
Und er hat auch mich verändert. Tief und für immer.
Mein Vater liebte seine Arbeit.
Er war mit ganzem Herzen dabei.
Ich habe das bewundert. Sehr sogar.
Gleichzeitig habe ich gesehen, was passiert, wenn Arbeit ALLES wird.
Wenn Pausen und richtige Erholung fehlen.
Wenn ungesunde Strategien zur Anwendung kommen, um das Nervensystem zu regulieren.
Wenn der Körper immer wieder „Stopp“ sagt – und niemand hinhört.
Aus dieser Zeit habe ich für mein Berufsleben mitgenommen:
– Wie schön es ist, eine Arbeit zu haben, die man wirklich liebt
– Dass niemand kommt, um auf mich aufzupassen – das ist mein Job
– Kein Job ist es wert, meine Gesundheit zu zerstören
– Meine Loyalität gilt zuerst mir, dann meinem Arbeitgeber
– Meinen Weg konsequent zu gehen (auch wenn mein Vater nicht immer begeistert war 😉)
Vor 2014 habe ich auch schon Jobs gewechselt.
Aber damals noch eher „einfach so“.
Nach dem Zusammenbruch von meinem Vater war es anders:
Wenn ich unzufrieden war oder sich ungesunde Verhaltensmuster zeigten, habe ich hingeschaut.
Reflektiert.
Und gekündigt, wenn es nicht mehr passte.
Auch wenn das hiess, alle 1,5 bis 2 Jahre den Job zu wechseln. (Was mein Vater übrigens auch gemacht hat, einfach innerhalb des Unternehmens 🙃)
Heute lebe ich nach dem Motto: love it, change it or leave it.
Nicht als Spruch für T-Shirts.
Sondern als Schutz für meine Gesundheit. Und mein Leben. 🤍
❓ Mich interessiert: Welche Grenze ziehst du für dich, wenn es um Arbeit und Gesundheit geht?
Wann die Liebe zur Arbeit ungesund wird
