Monatsrückblick Juni 2024: ein turbulenter Monat

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Der Juni war um einiges turbulenter als noch der Mai, somit fiel es mir nicht so schwer, für den Monatsrückblick Juni 2024 Ideen und Themen zu finden. Der Start mit einem Wochenende in Italien war heftig, die Erklärung dafür findest du im 2. Abschnitt. 😉 Und ein bisschen schien dieses Wochenende den Ton für den restlichen Monat anzugeben, des es blieb intensiv. Ich habe an meiner Sichtbarkeit gearbeitet, online hiess dies: Website, Blog und LinkedIn. Aber auch die Sichtbarkeit offline war ein Thema, denn ich hatte meine Premiere auf einer Bühne. Es gab auch entspanntere Momente und ich habe viele Fotos gemacht, einige davon zeige ich unten.

Arbeiten für die Sichtbarkeit

Im Juni habe ich mich vor allem auf meinen Blog und meine Sichtbarkeit online konzentriert, hier genauer auf LinkedIn. Da bilde ich mich auch gerade etwas weiter, was es braucht für eine erfolgreiche Sichtbarkeit. Das hilft natürlich einerseits mir selbst für mein Business und meine Sichtbarkeit, anderseits aber dann auch meinen Kundinnen. Denn im Bereich Job und Jobsuche ist es wichtig, auf LinkedIn zu «existieren», also ein Profil zu haben, das auch etwas über einen selbst aussagt. Das Thema Personal Branding ist allgemein wichtig. Denn jede und jeder ist ein Personal Brand. Die Frage ist nur, wer definiert: Bestimme ich, was über mich gedacht/gesagt wird, oder lasse ich andere darüber bestimmen, weil ich nichts von mir preisgebe und dadurch die Informationen nicht in die Richtung lenke, in die ich sie haben möchte.

Was ich erst jetzt, als ich noch einmal den Monatsrückblick vom Mai 2024 überflogen habe, realisiert habe: Meine Startseite meiner Website ist im Juni online gegangen. Das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, dass das in diesem Monat war. 😅 Die Angebotsseite ist noch nicht fertig, die möchte ich nun im Juli erstellen. Was ich ausserdem noch angekündigt, bis jetzt aber noch nicht umgesetzt habe: Schnappschüsse von meinen Spaziergängen mit Runa jeweils in der Instagram-Story teilen. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden, oder? Grundsätzlich gefällt mir die Idee, denn ich mache sehr oft Fotos, wenn ich draussen unterwegs bin. Und ich möchte diese gerne teilen und zeigen. Mal schauen, vielleicht schaffe ich das nun im Juli, dass ich das umsetze.

Auf dem Blog sind jede Woche neue Beiträge erschienen. Da bin ich auch stolz auf mich, dass ich seit Start in meiner Blog Community Ende April jede Woche durchgezogen habe und mind. einen substanziellen Beitrag veröffentlicht habe. Im Juni sind die folgenden Beiträge erschienen:

Besonders gespannt bin ich auf das Resultat meiner To-Want-Liste für das 3. Quartal. Sowas habe ich noch nie gemacht, ich hatte jedoch nach ein paar Minuten den Gedanken freien Lauf zu lassen viele Ideen und Pläne für die kommenden drei Monate. Ich habe auch an der Kommentarwelle teilgenommen. Da ging es darum, während einer Woche jeden Tag auf einen Blogbeitrag von jemandem aus der Community, der durch ein «Glücksrad» zugeteilt wurde, mit einem Kommentar z reagieren. Ich habe so einige neue Blogs entdeckt und spannende Einblicke in Bereiche und Themen erhalten, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie gibt. 😅

Damit ich auch weiss, wie sich meine Website entwickelt, ob sie überhaupt gefunden wird und auf Interesse stösst, habe ich Tools wie Google Analytics etc. installiert. Dies, nachdem ich Anfang Juni gemerkt hatte, dass ich gar keine Kennzahlen erhalte. Irgendwas war falsch oder nicht komplett aufgesetzt, das habe ich aber im Juni bereinigt und kann nun monatlich tracken, ob sich mein Engagement mit dem Blog auch auszahlt. Bis jetzt ist das so, das darf gerne so weitergehen. 🤓

Weiter habe ich natürlich auch im Juni an CoWorkings und CoBloggings teilgenommen, wenn auch an viel weniger, als ich eigentlich wollte. Der Juni hatte es in sich und hat einiges an Routinen und Abläufen durcheinander gebracht und mich so einmal mehr merken lassen, wie wichtig mir ein gewisser gleichbleibender Ablauf resp. Rhythmus auch ist und wie gut mir dies auch tut. Es entlastet und befreit, der «mental load» ist ein bisschen geringer und meine ADHS-typischen Struggles tauchen etwas weniger auf.

Daher war es ein herausfordernder Monat, auf der beruflichen wie auch der privaten Ebene. Aber auch ein Monat, in dem ich mich wieder neu und besser kennenlernte, in dem ich wachsen und auch Grenzen hinter mir lassen konnte. Ich hatte nämlich auch meine Premiere auf einer Bühne! 😯 Auf meinem LinkedIn-Profil habe ich dazu noch etwas mehr geschrieben, hier geht’s direkt zum Beitrag. Es war eine Challenge, aber ich bin happy darüber, dass ich mich dafür entschieden habe. Eine Herausforderung war es, klar, aber ich habe sie gemeistert und kann mir auch gut vorstellen, wieder einmal öffentlich zu sprechen. 😊

Meine Premiere auf der Bühne

Ein Wochenende in Italien

Gerade das erste Wochenende im Juni sind wir nach Italien auf unser Grundstück gefahren. Einerseits für uns, als Mini-Auszeit, vor allem vom Regenwetter. Andererseits aber auch, um dort nach dem Rechten zu schauen und etwas weiterzukommen mit dem Räumen des Rusticos.

Vor dem Tunnel: grau, nach dem Tunnel: blau

Da wir nur für eine Nacht nicht unbedingt wieder das ganze Tipi-Zelt aufbauen wollten, entschieden wir uns dafür, einen Raum so weit zu räumen und zu putzen, dass wir unsere Luftmatratzen ausbreiten und da drauf schlafen konnten.

Der Raum war für mich ein bisschen ein Endgegner. Es war so viel Müll und Dreck und Chaos – da bin ich überfordert und weiss gar nicht, wo anfangen. Aber es geht dann, Schritt für Schritt, einfach mal den gröbsten Schmutz vom Boden entfernen und dann einfach eins nach dem andern. So kamen wir erstaunlich gut vorwärts und es blieb dann bald nur noch eine Kommode. Sie sah ziemlich heruntergekommen aus. Doch dass diese mein wirklicher Endgegner sein würde, wusste ich zum Glück zu diesem Zeitpunkt noch nicht. 🙈

Wir entfernten mal alles, was drauf lag, und nahmen dann den Deckel weg. Als wir den Inhalt, Tannennadeln, Laub und sonstiges Zeugs, anfingen zu entfernen, ging es los. Tausende von Ameisen, richtig grossen Ameisen, wuselten plötzlich herum. Sie waren glücklicherweise nicht aggressiv. Aber einfach zu viele. Es stellte sich heraus, dass die Kommode einen riesigen Ameisenhaufen beherbergte. Leider war die Kommode aber nicht leer, bevor sich die Ameisen da einnisteten. Irgendwie faszinierend, jetzt im Rückblick, was Ameisen alles zersetzen können. Im Moment selbst ist es einfach nur 🤢. Wir nahmen Schicht für Schicht raus und siedelten die Ameisen sozusagen um, in genug Distanz zum Haus. Die Entsorgung von allem, was nicht wirklich natürlich ist, steht uns dann bei einem der nächsten Besuche bevor.

Ameisen mit allem möglichen an Inhalt der Kommode

Nachdem dann die Kommode irgendwann leer und zerlegt war, blieb noch das Bett daneben, in das sich viele Ameisen auf der Flucht zurückzogen. Es war schon so spät, dass wir uns dann entschieden, im Auto zu schlafen, da wir nicht in der Nacht von Ameisen geweckt werden wollten.

Die Nacht war kurz, das Erwachen abrupt, weil das (Elektro-)Auto plötzlich anzeigte, dass der Akku leer war. Das konnte nicht sein, denn wir hatten am Abend noch über 60%. Spannend, wie schnell man wach ist, wenn man das Gefühl hat, irgendwo in Italien am Ende einer «Strasse» völlig in der Pampa gestrandet zu sein, ohne wirklich Italienisch zu können und jemanden zu brauchen, der die Batterie für den Innenraum überbrückt. 🙃 Zum Glück ist mein Freund ein Tausendsassa und er hat aus einem Ladekabel mit einer Powerbank, die wir dabei hatten, etwas gebastelt und konnte dann selbst überbrücken. Wir sind dann erstmal eine Runde mit dem Auto herumgefahren, mit Runa raus, bevor wir wieder zurück sind. Und es ist ja nicht, dass wir jetzt einfach einen gechillten Sonntag vor uns hatten …

Nein, die Ameisen warteten und wir mussten ja auch noch die gut 400km zurückfahren. Also ran an die Arbeit und noch den Rest des Bettes und all die verbleibenden Ameisen aus dem Haus schaffen. Ich war so müde und meine Nerven wohl so überreizt, dass ich es gar nicht mehr so schlimm fand wie noch am Samstag. Kurz vor dem Mittag waren wir dann soweit fertig, dass der Raum so gut wie leer war. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, nicht?

vorher
nachher

Mal schauen, wie es aussieht, wenn wir (vielleicht im Juli?) wieder da sind. Ich hoffe, die Ameisen haben sich den Raum nicht zurückerobert.

Was im Juni 2024 sonst noch los war

Am ersten Freitag im Juni haben eine Freundin und ich es endlich geschafft, uns zu treffen. Wir haben noch im Januar entschieden, dass wir uns immer am ersten Freitag eines Monats treffen. Was wir machen und wo wir uns treffen, würden wir jeweils spontan entscheiden. Aus privaten Gründen war uns dieses Treffen in den ersten paar Monaten nicht möglich. Doch am 07. Juni 2024 war es endlich so weit. Weil das Wetter nicht wirklich mitmachte, trafen wir uns im Hans im Glück in Oftringen und verbrachten dort einen schönen Abend. Ich freue mich schon auf den 05. Juli 2024, dann treffen wir uns wieder.

Der alkoholfreie Drink des «Abendmahls»

Ein weiteres Highlight im Juni 2024 war das Treffen mit meiner Mutter und meiner Schwester in Aarau. Wir waren ein bisschen shoppen, gemeinsam essen und haben uns dann zum Abschluss noch einen Kaffee mit Kuchen im Max und Moriz gegönnt.

Nicht nur schön, sondern auch gut 🤩

Ein bisschen haben wir auch noch am Haus gebaut resp. kleinere Arbeiten erledigt. Einerseits haben wir im Keller die Vorbereitung für das Fenster endlich gemacht, so dass unser Haus unten etwas dichter wird. Andererseits haben wir oben neben unserem Schlafzimmer eine kleine Klimaanlage installiert und Löcher für die Rohre gebohrt. Es wird leider doch etwas sehr warm.

Professionell geschalt und mit Dämmputz gefüllt 😉

Ah ja, Runa hat uns natürlich auch einiges an Turbulenzen gebracht. Sie ist uns das erste (und hoffentlich letzte) Mal ausgebüchst, aber zum Glück nach kürzester Zeit freiwillig zurückgekommen. Dann wurde sie noch von Bienen gestochen, hat das aber gut überstanden. Und sie frisst immer mal wieder etwas, was für uns dann nicht sonderlich angenehm ist, um es wieder aus ihrem Mund oder Rachen herauszuholen. Immerhin hat sich aber ihr Gewicht reduziert und ihr scheint es gut zu gehen, das ist schlussendlich die Hauptsache.

Besonderheiten (in) der Natur im Juni 2024

Wie oben schon beschrieben, möchte ich ab jetzt in meinem Monatsrückblick auch einige meiner Fotos präsentieren – mit Besonderheiten der Natur oder die ich in der Natur gefunden habe.

Ausblick auf den Juli 2024

  • Im Juli möchte ich, wie oben erwähnt, meine Angebotsseite endlich erstellen. Und der Blog und mein LinkedIn-Profil dürfen weiter wachsen.
  • Vielleicht klappt es mit einem Wochenende in Italien, dann werde ich über den aktuellen Stand in Sachen Ameisen berichten.
  • Im Juli 2024 wird vom Arbeiten im Angestelltenjob her wieder mehr Routine herrschen, was mir hoffentlich hilft, meine anderen Ziele zu erreichen.

4 comments

  1. Wow, diese Herausforderungen muss man zuerst noch meistern. Wunderbar habt ihr das gemacht. Was zu zweit alles möglich ist
    Gratuliere…

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